Frank Roder

Frank Roder ist 1969 in Riesa an der Elbe geboren, studierte zunächst Rechts-, später Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin.


Er spielte am Berliner Ensemble und der Volksbühne, aber auch an vielen anderen deutschen Bühnen u.a. in Dresden, Dortmund, Koblenz und Halberstadt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Palermo, Basel und Luxemburg.

Seit 2001 ist er treuer Gast in den Inszenierungen der Bühne Wittenberg, so als Paracelsus, Heinrich Kramer in „Der Hexenhammer“, Martin Luther, Philipp Melanchthon, Lukas Cranach, Friedrich der Weise und Mephisto in „Faust“.

Als Inquisitor in „Der Name der Rose“ am Nordharzer Städtebundtheater beeindruckte er wiederholt mit seiner charismatischen sonoren Stimme. Von 2000 bis 2008 lebte er sein komödiantisches Talent mit der Komödiantentruppe „Max Gaudio“ aus. Die drei Gesellen begeisterten ihr Publikum in ganz Europa.

In der Saison 2012 war er bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg engegiert.

In den Fernseh-Serien „Unser Charly“ und der „Notruf Hafenkante“ war er im ZDF zu sehen. In der Biografie „Helmut Kohl“ spielte er 2008 unter der Regie von Thomas Schadt, sowie in den Kinofilmen „Gangs“ mit Jimi Blue Ochsenknecht und „Thank you, Mr. President“ mit Nicole Heesters.

Seine Sprachkunst stellt er auch in Hörbüchern unter Beweis u.a. „Das Luftschiff“ , „Das Krallenauge“, „Heeresberichte“ und „Das Märchen ist zu Ende“ (Annäherungen an Emmy Hennings).

Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er Ensemblemitglied des Theaterschiffs und im Wilhelm-Busch-Abend „Dumme Gedanken hat jeder“, bei Erich Kästners „außer man tut es“, in der Kurt-Tucholsky-Revue „Ssälawih“, in der Humoreske „Bis der Arzt kommt“, sowie in seinem Solo-Programm „Allerdings. Ringelnatz“ und in den Weihnachtsprogrammen zu sehen.


Zu sehen in
  • „Dumme Gedanken hat Jeder - Das Beste von Wilhelm Busch"
  • "Allerdings. Ringelnatz"
  • "Komplott der Weihnachtsmänner"
  • "außer man tut es - Erich-Kästner-Programm"
  • "Ratte Rudi geht von Bord"
  • "NOVECENTO - Die Legende vom Ozeanpianisten"
  • "Glück ist was für starke Nerven"